Einsatztauchen oder Freizeitgerätetauchen?

Die DLRG unterscheidet zwischen dem Einsatztauchen und dem Freizeitgerätetauchen. Die Unterschiede zwischen den beiden Bereichen zeigen sich in der Ausrüstung, der Art des Tauchens und der Ausbildung:

  • So tauchen Einsatztaucher der DLRG oftmals in strömungsreichen, undurchsichtigen Gewässern oder auch in der Nähe von Schleusen und Wehren. Einsatztaucher tragen daher in der Regel einen Trockentauchanzug und eine Vollmaske, um sich zu schützen.
  • Beim Einsatztauchen ist der Taucher in den meisten Fällen unter Wasser alleine und wird mit einer Signalleine von außen geführt und gesichert. Seine Partner, der Sicherungstaucher und der Taucheinsatzführer, stehen am Ufer neben dem Signalmann und greifen nur im Notfall oder auf Anordnung in das Tauchgeschehen ein. 
  • Einsatztaucher lernen unter anderem Suchmuster zum Auffinden von Personen oder die Bergung von Gegenständen.

Das Freizeitgerätetauchen, ist wie der Name schon sagt, das Tauchvergnügen in der privaten Freizeit. Freizeitgerätetaucher tauchen in der Regel in durchsichtigen und strömungsarmen Gewässern „nass“ oder "halbtrocken" mit einem Neoprenanzug bekleidet und tragen nur eine Tauchermaske und einen Lungenautomat mit Mundstück. Sie tauchen immer mindestens zu zweit (Buddy-Prinzip). Dieses Tauchen sollte man beherrschen, bevor man sich an die Ausbildung zu einem Einsatztaucher der DLRG macht. 

Allen voran steht jedoch die Ausbildung zum Deutschen Schnorcheltauchabzeichen (DSTA) der DLRG. Hier wird das Interesse für das Tauchen gelegt und quasi die Basis für eine spätere Verwendung im Bereich Einsatztauchen oder aber dem Freizeitgerätetauchen gelegt.

Eine Ausbildung zum Freizeitgerätetaucher gibt es bei der DLRG Idsteiner Land nicht. Wohl aber ist das Einsatztauchen bei uns ein regelmäßiges Thema. Hier finden Sie weitere Informationen.